Chloé de Guillebon gewinnt 1. Preis beim Cembalo-Wettbewerb von Pesaro

Die französische Cembalistin Chloé de Guillebon (Klasse Prof. Marieke Spaans) hat am 25. März 2017 den 1. Preis im Cembalo-Wettbewerb "Gianni Gambi" in Pesaro (Italien) gewonnen. Er ist dotiert mit vier (honorierten) Engagements für Solokonzerte innerhalb und außerhalb Italiens.

23 internationale Teilnehmer/innen hatten sich der hochkarätigen Jury (Mayumi Kamata, Bibiane Lapointe, Giangiacomo Pinardi und Riccardo Tanesini unter dem Vorsitz von Barbara Petrucci) mit insgesamt jeweils 60-minütigen, weitgehend individuellen Programmen gestellt. "Somit wurde nicht nur das musikalische und technische Können ins Zentrum der Bewertung gestellt, sondern auch die programmatische Gestaltung und Darstellung der jeweiligen Kandidaten und Kandidatinnen", beschreibt Prof. Marieke Spaans die praxisnahen und anspruchsvollen Wettbewerbsbedingungen. Veranstalter dieses traditionsreichen Cembalo-Wettbewerbs ist das Conservatorio Statale di Musica Rossini in Pesaro.

Chloé de Guillebon begann mit elf Jahren, Cembalo zu spielen und war sofort begeistert sowohl von der Vielfalt seines Solorepertoires als auch von seiner herausragenden Rolle in der Kammermusik. 2008 wird sie im Pariser Conservatoire (CNR) in Noelle Spieths Cembaloklasse und Frédéric Michels Generalbassklasse aufgenommen und studiert anschließend am Pôle Supérieur PSPBB bei denselben Dozenten. Ursprünglich ERASMUS-Studentin, studiert sie inzwischen im Bachelor-Studiengang Alte Musik bei Marieke Spaans am Institut für Alte Musik der Trossinger Hochschule. Seit 2016 wird sie gefördert als "Lauréate de la Fondation Royaumont" (Frankreich).


MH Trossingen