
Trossinger Studentin Sun Jin gewinnt Bechstein-Hochschulwettbewerb 2011
Young Sun Jin ist beim 3. C. Bechstein Hochschulwettbewerb für Klavier Baden-Württemberg mit dem Ersten Preis ausgezeichnet worden. Die Studentin der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen (Solistenklasse Klavier bei Reinhard Becker) und der Musikhochschule Stuttgart (Kammermusik) glänzte am heutigen Samstag beim Preisträgerkonzert im Konzertsaal der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen mit einer farbenreichen Interpretation des ersten Bands von Claude Debussys „Images“. Die Trossinger Studentin Wanru Fu aus der Klasse Prof. Tomislav Baynov erhielt einen der beiden Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
Trossinger Studentin Sun Jin gewinnt den C. Bechstein Hochschulwettbewerb für Klavier Baden-Württemberg
Den Zweiten Preis erhielt Atsuko Kinoshita, die an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim studiert. Sie spielte beim Preisträgerkonzert Werke von Debussy und Brahms. Die Urkunde für den Dritten Preis wurde an Danlin Felix Sheng überreicht, der an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg studiert.
Neben den drei Hauptpreisen, die mit Konzertengagements und einem Preisgeld von insgesamt 3.500 Euro dotiert waren, wurden auch mehrere Sonderpreise vergeben. Der Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werks von Franz Liszt, gestiftet vom Klavierhaus Hermann Trossingen, wurde an Myounghyun Seo (Freiburg) für ihre Interpretation der Paganini Etüde Nr. 2 verliehen. Den vom Musikhaus PIANO-FISCHER Stuttgart gestifteten Sonderpreis für die beste Interpretation eines klassischen Werks erhielt Mima Matsui (Mannheim) für ihre Interpretation von Haydns Sonate C-Dur Hob. XVI:50.
Spontan hatte sich zudem Theo Geißler, Juror des Wettbewerbs und Herausgeber der Neuen Musikzeitung (nmz), entschieden, gleich zwei Sonderpreise für die beiden besten Interpretationen zeitgenössischer Werke auszuloben. Diese wurden Wanru Fu (Trossingen) und Sangmi Choi (Karlsruhe) zugesprochen.
40 Studentinnen und Studenten hatten sich zum Wettbewerb angemeldet, 25 waren zugelassen worden, 20 traten am 2. Juni zur ersten Runde an. Neun Studentinnen und Studenten wurden für die Finalrunde zugelassen, in der sie ein Programm von jeweils 50 Minuten vortragen mussten. In der Jury wirkten mit: Reinhard Becker (Trossingen), Theo Geißler (Herausgeber Neue Musikzeitung), Prof. Michael Leuschner (Freiburg), Prof. Rudolf Meister (Mannheim), Prof. Dr. h.c. Kalle Randalu (Karlsruhe), Jörg Tisken (Musikjournalist), Prof. Florian Wiek, Pianist (Stuttgart) und Gregor Willmes (Kulturmanagement C. Bechstein Berlin).
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