Gleichstellungsarbeit an der Musikhochschule

Die Gleichstellungsbeauftragte der Musikhochschule hat vornehmlich die Aufgabe, die Belange der Gleichstellung in allen Hochschulangelegenheiten im Senat und nach außen hin zu vertreten, sowie darauf zu achten, dass die im Frauenförder- und Gleichstellungsplan vereinbarten Maßnahmen umgesetzt werden. Dazu gehört insbesondere auch die Begleitung der Berufungsverfahren für neue Professuren.
Auch für alltägliche Angelegenheiten, die das faire Verhalten im Miteinander betreffen, ist sie Ansprechpartnerin. Für die Planung des neuen Bauabschnittes der Hochschule war sie ständiges Mitglied der Bauausschussgruppe.
Die Gleichstellungsbeauftragte wirbt für eine geschlechtergerechte Sprache. Das hat zumindest schon im Vorlesungsverzeichnis erste Spuren gezeigt und gewinnt zunehmend auch in der Sprache der Gremien mehr Bewusstheit. Zurzeit ist die Gleichstellungsbeauftrage der Musikhochschule zudem Sprecherin der Kunst- und Musikhochschulen Baden-Württembergs in der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten. In diesem Zusammenhang setzt sie sich für Förderprogramme ein, welche die Vereinbarung von Familie und Studium, bzw. Familie und Hochschullehrtätigkeit und/ oder künstlerische Qualifikation unterstützen. So wurde in jüngster Zeit das Mathilde Planck- und das Schlieben-Lange-Programm auch auf die Belange der Musik- und Kunsthochschulen ausgeweitet.

Mehr Informationen hierzu auf der Seite der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten:  www.lakog.uni-stuttgart.de

Schlieben-Lange-Programm für Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kind:

Schlieben-Lange-Programm (pdf)

Programm-Richtlinien (pdf)

Frauenförder- & Gleichstellungsplan (pdf; 1,2Mb)

Gleichstellungskommission  

Eine Gruppe aus weiblichen und männlichen Lehrkräften, Studierenden und die Vertretung der Gleichstellungsbeauftragten treffen sich in der Regel 1x pro Semester um Fragen der Gleichstellung gemeinsam zu klären. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Suche nach Unterstützungsmöglichkeiten für Studierende mit Kind/ern. Dazu wurde ein Fragebogen entworfen, um entsprechende Hochschulmitglieder überhaupt erst einmal zu erfassen. Die Hochschulleitung hat zudem ihre Bereitschaft signalisiert, familienfreundliche Bestrebungen nach Möglichkeit zu unterstützen. Inzwischen wurde ein Wickelraum eingerichtet und die Mensa mit Kinderstühlen ausgestattet. Die Durchführung vom "Girlsday" (fanden bereits 2x an der Hochschule statt) oder dem "Boysday" obliegen ebenfalls dieser Arbeitsgruppe.  

Sind Sie Studierender mit Kind/ern? Dann würden wir uns über eine Teilnahme an unserer Fragebogen-Aktion freuen: Fragebogen Kind (pdf)

Kodex für ein freundliches und faires Miteinander

Senatsrichtlinie (pdf; 30kb)

Kontakt  

Gleichstellungsbeauftragte und Ansprechpartner für Fragen im Zusammenhang mit sexueller Belästigung
Nieneke Hamann
Sprechzeiten nach Vereinbarung
Telefon 07425 / 7066

Stellvertretung: Prof. Norbert Fröhlich