Finale des Landeszentrum-Festivals am 08. Dezember

Große Werke der Klassik wie Beethovens Septett op. 20 mit Professoren der Hochschule erklingen mit und neben zeitgenössischen Werken und digitalen Soundgestalten. Die Trossinger Leier, aktuell interpretiert, schlägt eine Brücke in die früheste Musikkultur des 6. Jahrhunderts. Aber auch das Auge kann „mithören“ und Interaktion von Klang und Videokunst in Echtzeit erleben. So interagieren Digital Visuals und Sound Clouds mit Mozarts Konzertarie „Ch‘io mi scordi di te“. Bei dieser Veranstaltung musizieren vor allem Lehrkräfte, für und mit Studierenden quer durch alle Abteilungen. Musik trifft auf digitale Medien trifft auf Bühne bis hin zum Tanz. Ein solches Zusammenspiel und Miteinander macht den Abend zu einem einzigartigen Festakt für die Hochschule und die Region. Frau Ministerin Theresia Bauer wird die GALA mit einem Grußwort eröffnen.

Die Einrichtung von Landeszentren als Profilierungsmaßnahme für die Musikhochschulen in Baden-Württemberg ist ihrer Initiative zu verdanken. In einem wettbewerblichen, zweistufigen Verfahren mit einer externen Gutachterkommission hatte sich die Staatliche Hochschule für Musik Trossingen mit dem Konzept MUSIK–DESIGN–PERFORMANCE erfolgreich behaupten können. 2017 ist das Landeszentrum in der Mitte der Hochschule angekommen. Konzerte wie die Festivaleröffnung „Moving Sounds“ mit den Open Source Guitars, Workshops mit Jugendlichen und Studierenden, experimentelle Sessions und Happenings sowie ein wissenschaftliches Symposium mit hochkarätigen Podien haben während des Festivals Ideen von einer Musikhochschule der Zukunft formuliert. Der Gala-Abend zeigt spielerisch wie vielfältig künstlerische Begegnungen sich ereignen können und welche musikalischen Freiheitsgrade dem Konzept MUSIK–DESIGN–PERFORMANCE innewohnen. Trossingen lauscht in Richtung Zukunftsmusik!

Die multimediale und interaktive „musik AN|AUS stellung“ ist am Freitag übrigens ab 10.00 Uhr letztmalig in der Trossinger Musikhochschule zu erleben.

Der Eintritt ist frei.