Struktur- und Entwicklungsplan 2017-21: „Tradition im digitalen Zeitalter neu formulieren"

Hochschulrat der Musikhochschule Trossingen

Hochschulratsvorsitzender Thomas Albiez (3. v. re.) und Rektorin Prof. Elisabeth Gutjahr (re.) gemeinsam mit den übrigen Hochschulratsmitgliedern vor dem Musik- und Medienzentrum „Hans Lenz-Haus“.

„Die Trossinger Hochschule ist eine universitäre Kultur und Bildungsinstitution, die mit ihrem neuen international vernetzten Landeszentrum MUSIK–DESIGN–PERFORMANCE Maßstäbe für eine starke Musikkultur im digitalen Zeitalter setzen wird“, beschreibt der Hochschulratsvorsitzende Thomas Albiez, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, eine wesentliche Leitlinie, an der die Hochschulaktivitäten der kommenden Jahre ausgerichtet werden sollen. Ein zentraler Bestandteil des beschlossenen Leitbildes ist das Motto „Music touches“. Gerade heute sei es wichtiger denn je, so der Hochschulratsvorsitzende, dass Musik Menschen verbindet – mit ihrer Kultur, ihrer Zeit, ihrer Region und weltweit.

Derzeit plant die Trossinger Musikhochschule mit ihrem bewährten Kooperationspartner HFU Furtwangen University den vom Land geförderten internationalen Masterstudiengang Musikdesign in Fortsetzung des erfolgreichen Bachelor-Studiengangs. Neuer Partner ist hier die namhafte Tongji-Universität Shanghai, an der auch Forschungszentren zu Musikdesign und Sound gegründet wurden. Gestärkt durch das vom Qualitätspakt Lehre (BMBF) mit 1,2 Mio Euro ausgestattete Förderpaket für das Trossinger Medienkompetenz-Projekt kann die Hochschule dadurch ihr Profil im Sinne des Landeszentrums MUSIK–DESIGN–PERFORMANCE und innovativer Aufführungsformate weiter schärfen.

Auch den Themen musikalische Bildung und Nachwuchsförderung kommen im Struktur- und Entwicklungsplan eine besondere Bedeutung zu nicht zuletzt auch durch die enge Zusammenarbeit mit der Musikakademie VS, die erfolgreiche Tochtergesellschaft der Hochschule mit inzwischen 1600 Belegungen, sowie dem Musikgymnasium Trossingen.

Laut Landeshochschulgesetz sind alle Hochschulen verpflichtet, für einen Zeitraum von jeweils fünf Jahren fortlaufend Struktur- und Entwicklungspläne aufzustellen. „Wir freuen uns, dass wir Dank der außerordentlich guten Zusammenarbeit von Hochschulgremien und Lehrkörper diesem Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst nicht nur fristgerecht, sondern auch mit kulturell und gesellschaftlich relevanten Inhalten nachkommen können“, betont die Trossinger Hochschulrektorin Prof. Elisabeth Gutjahr.

 

(7. November 2016)