Profil Podium

Studierende der Fachrichtung Music & Movement sind in ihrem Studium in großem Maß aufgefordert, ihre eigene Kreativität weiter zu entwickeln und zu zeigen. Anders als z.B. in der Instrumentalausbildung, geht es hier von Anfang an weniger um das Interpretieren, sondern mehr um das eigene Kreieren. Musik wird dabei in sichtbare Bewegung übertragen und Bewegung wiederum in klingende Hörereignisse umgewandelt. Diese Transferprozesse erfordern sehr komplexes Hören und die Ausbildung der Improvisationsfähigkeit am eigenen Instrument.

Sowohl in den Gruppenstunden als auch in einem speziell auf zwei Personen hin konzipierten Unterricht wird diese „musikalische Verständigung“ zwischen Instrumentalspiel und Bewegung unter Anleitung der Fachdozentin in verschiedensten Verbindungsformen exploriert und geübt.

Die Instrumental- oder Gesangsausbildung im Literaturspiel ist ein wichtiger Teil der künstlerischen Ausbildung und wird mit dem Vorspiel eines 20minütigen Konzertprogramms abgeschlossen.

Neben der Improvisation in Musik und Bewegung werden die Studierenden auch zu festgelegten szenisch-musikalischen Gestaltungen und Choreographien aufgefordert. Die Studierenden sollen am Ende der Ausbildung in der Lage sein, auch innerhalb kurzer Zeit mit vorgegebenem Material überzeugende Gestaltungskonzepte präsentieren und ausführen zu können. Aus den beschriebenen Lernfeldern heraus entsteht ein profundes Können und Wissen über die Kunst der Gestaltung und die Zusammenhänge von Musik und Bewegung.

Die Ausbildung für die Lehrpraxis entfällt dann zugunsten einer intensiven praktischen und theoretischen Auseinandersetzung mit den künstlerischen Inhalten des Faches.