Die Aufnahmeprüfung

Die Aufnahmeprüfungen bestehen aus drei Teilen:

a) Gehörbildung und theoretische Kenntnisse
(Dauer: ca. 10 Minuten)

  • Der Bewerber hat die Möglichkeit, stilistisch zwischen Jazz/Pop orientierten und ?klassisch? orientierten Aufgabenstellungen zu wählen.
  • Einstimmig vorgespielte Melodien werden entweder notiert oder auf einem Instrument (z.B. Stimme, Klavier, mitgebrachte Gitarre, Keyboard) nachgespielt.
  • Hören von einfachen Akkorden: Anzahl der Töne (Zwei-, Drei- und Vierklänge), Unterscheidung von Dur- und Molldreiklängen.
  • Vorgespielte Rhythmen werden entweder notiert, geklatscht oder gesprochen.
  • Auf eine vorgegebene Akkordfolge (Noten und Klangausführung) soll eigenständig eine Melodie erfunden werden (singen oder auf einem Instrument spielen)

b) Praktischer Teil (Dauer: ca. 10 Minuten)

  • Vorführung eines vorbereiteten Stückes (Musik- oder Klangstück, Sound-Performance), Dauer: 2 bis 4 Minuten. Zugelassene Instrumente: Laptop mit Live-Elektronik, Klavier/ Keyboard, Stimme, Musikinstrumente aller Art, klingende Gegenstände; Stilistik frei wählbar. Es genügt nicht, einfach ein Audiofile abzuspielen. Die kreative Leistung muss erkennbar, erklärbar und auf Wunsch reproduzierbar sein.
  • Aufführung eines Klangbeispiels (Dauer: 2 bis 4 Minuten), das innerhalb der Vorbereitungszeit (3 Stunden) selbständig auf ein vorgegebenes Thema (Gedicht, Bild, Film usw.) erfunden und entwickelt wurde. Zugelassene Medien: Musikinstrument, Laptop, Körpersounds, live- Performance, Stimme, klingende Gegenstände, Remix, etc.

c) Kolloquium (Dauer: ca. 10 Minuten)

  • Persönliches Gespräch mit der Prüfungskommission

Die Ergebnisse werden wie folgt bewertet:

  • Prüfungsteil a) wird einzeln bewertet, die Prüfungsteile b) und c) werden gemeinsam mit einer Note bewertet.
  • Prüfungsteil a.) muss bestanden sein, ebenso die zusammen bewerteten Prüfungsteile b.) und c.)
  • Die Schlussbewertung ergibt sich aus der Formel a : (b + c) = 1 : 4