Prof. Thorsten Greiner

Thorsten Greiner hat seit 1. März 2017 die Professur für Intermediales Gestalten und Klanginteraktion inne. Die Professur verbindet, was er mit großer Leidenschaft seit vielen Jahren in Hochschule, Theater und als Freiberufler umsetzt. Er arbeitete u.a. als freier Videokünstler am Theater, gestaltete digitale Interaktions-Plattformen für das Städel Museum und setzte als Freiberufler die Messestände im Automotive-Sektor mit interaktiven Installationen in Szene. Seit einigen Jahren unterrichtet er an der Hochschule Darmstadt im Studiengang „Sound and Music Production“.

Als Diplom-Physiker begeistert er sich für die technische Komponente des Sounddesigns und des Raumklangs und unterstützt Studierende u.a. beim elektronischen Prototyping interaktiver Klangobjekte. Weiterhin legt er seinen Fokus auf softwaregestützte Klanginteraktion in Verbindung mit Theater, Performance, Video und Szenografie. In diesem Feld bringt er Erfahrungen und Expertise aus seiner Zeit als Videokünstler am Theater, als Video live Performer (VJ) für elektronische Clubmusik, freiberuflicher Tätigkeit für szenografische Messeinstallationen (Automotive) und durch seine freien Kunstprojekte mit. Die Themen seiner Lehrveranstaltungen sind: Interaktive Audio, sowohl im Rahmen von Spatial Sound Installationen, als auch Game Engines, Creative Coding und Dramaturgie.

In seinen neusten Projekten und Lehrveranstaltungen beschäftigt er sich mit dem Thema „Spatial Sound für Virtual Reality“ und „Audiovisuelle Bühnenperformance“.

Als kontaktfreudiger Netzwerker wird er die Kooperationen mit dem IRCAM, GMEM Marseilles und dem Masterstudiengang Music Design in Furtwangen ausbauen.

Mit seinem Fokus auf intermedialer Gestaltung und einer Affinität sowohl für Technologie als auch für Dramaturgie, Theater und Performance, möchte er  einen Beitrag beim Aufbau des Landeszentrums leisten. Insbesondere reizen ihn Aufbau- und Pionierarbeit in interdisziplinären Teams und die vielfältigen Möglichkeiten für Kooperationen. Außerdem möchte er seine didaktischen Lehrerfahrungen des Project-based-Learnings im Landeszentrum einbringen und weiterentwickeln.