
Dirigentenpodium Baden-Württemberg
Das Dirigentenpodium Baden-Württemberg ist eine gemeinsame Kooperation zwischen den Musikhochschulen und ausgewählten Berufsorchestern des Landes, die im Jahr 2000 gegründet wurde. Durch das Dirigentenpodium erhalten fortgeschrittene Studenten der Dirigierklassen in den Musikhochschulen Baden-Württembergs die Möglichkeit, mit drei philharmonischen Berufsorchestern (Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Württembergische Philharmonie Reutlingen, Stuttgarter Philharmoniker) und den vier professionellen Kammerorchestern des Landes (Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Kurpfälzisches Kammerorchester Mannheim, Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim, Stuttgarter Kammerorchester) zu arbeiten.
Die Orchester stehen jeweils für zehn Dienste zur Verfügung, in der Regel inklusive mindestens eines Abschlusskonzerts. Jährlich finden drei Arbeitsphasen statt, eine mit einem philharmonischen Orchester und zwei mit Kammerorchestern. Pro Hochschule werden von den Leitern der Dirigierklassen zwei Studierende nominiert, so dass insgesamt bis zu zehn Studierende teilnehmen.
In der "Auswahlphase" mit vier regulären Orchesterdiensten musizieren alle nominierten Studierenden mit dem Orchester. Von den Leitern der Dirigierklassen werden dann - nach Anhörung von Vertretern des jeweiligen Orchesters - die Kandidaten ausgewählt, die das Abschlusskonzert dirigieren sollen. Diese arbeiten in der darauf folgenden "Probenphase" (sechs Orchesterdienste einschließlich Generalprobe und Konzert) mit dem Orchester. Alternativ kann mit dem jeweiligen Ensemble auch eine Arbeitsphase vereinbart werden, die nur der Auswahlphase entspricht.
Das Dirigentenpodium wird finanziert durch das Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg.
Die Organisation des Dirigentenpodiums rotiert zwischen den teilnehmenden Hochschulen. 2011-2013 ist die Staatliche Hochschule für Musik an der Reihe mit Prof. Sebastian Tewinkel.
Organisiert wird das Dirigentenpodium vom Orchesterbüro: Britta Reinecke











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