Innovationsfonds Kunst BW fördert Zukunftswerkstatt des Landeszentrums mit 40.000 €

In der Zukunftswerkstatt Trossingen erschließt das Landeszentrum MUSIK–DESIGN–PERFORMANCE innovative, interdisziplinäre Kunst- und gesellschaftliche Partizipationsformen, indem es Digitalität mit klassischem musikalischen Erbe verbindet. Im Fokus des von der Landeszentrums-Professorin Dr. Barbara Lüneburg konzipierten Förderprojekts stehen neben der Berufspraxis zukünftiger Kunstschaffender aus dem klassischen Musikfächerkanon sowie den digitalen Medien auch innovative studentische Ensembles, wie z. B. das Trossinger Laptopensemble TROLL, die neue Wege in Kunst und Vernetzung erforschen.

Die Zukunftswerkstatt des Landeszentrums der Musikhochschule Trossingen in der Programmlinien „Innovative Kunst- und Kulturprojekte“ ist das einzige zur Förderung ausgewählte Projekt einer Musikhochschule. Kunststaatssekretärin Olschowski: „Die geförderten Projekte überzeugen in ihrer Vielfalt und Qualität, sie liefern wertvolle Impulse und greifen verstärkt gesellschaftliche Fragen auf.“

Kunst- und Kultureinrichtungen aus ganz Baden-Württemberg hatten sich mit beinahe 200 Anträgen in den Programmlinien „Innovative Kunst- und Kulturprojekte“, „Kulturelle Bildung“, „Kunst und Kultur für das ganze Land“ und „Interkultur“ um eine Förderung beworben. Zwei unabhängige Jurys wählten dann insgesamt 40 Projekte in allen Programmlinien aus, für die insgesamt rund 1,1 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

„Der Innovationsfonds Kunst schafft kreative Freiräume. Unser Ziel ist es, qualitative und vielfältige Projekte zu stärken, die ein Zeichen für künstlerische Freiheit setzen, die neue Denk- und Handlungsweisen befördern und Räume schaffen, in denen Menschen sich selbst und die Welt, in der sie leben, neu erfahren können“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski am 7. August in Stuttgart anlässlich der Bekanntgabe der Programmentscheidung. 

 

(09. August 2018)


MH Trossingen