Symposium "Inklusion in Musik und Bewegung" am 25./26. Januar

Das Institut für Musik und Bewegung / Rhythmik der Musikhochschule Trossingen hat namhafte Expertinnen und Experten eingeladen zu Diskurs und Erfahrungsaustausch zum Thema "Inklusion in Musik und Bewegung zwischen Hochschullehre und Erwachsenenbildung". Auf dem Symposium werden diese Schnittstellen in den Blick genommen. Die Gäste aus dem gesamten deutschsprachigen Raum setzen sich in ihrer Arbeit mit beiden Perspektiven auseinander. Der Trossinger Rhythmikprofessor Dr. Dierk Zaiser leitet an der Trossinger Musikhochschule das inklusive Projekt "Theater mit Musik" und hat das Symposium konzipiert.

Informationen zum Programm und den Expert*innen

Prof. Dr. Dierk Zaiser hat das inhaltliche Spektrum des Symposium weit gespannt. Am Freitag, 26. Januar führt er von 10.00 bis 12.00 Uhr im Hörsaal der Hochschule zunächst in die Thematik ein, indem er Inklusion aus bildungswissenschaftlicher und didaktischer Perspektive betrachtet. Von 14.00 bis 15.30 Uhr stellen Zaiser und die Trossinger Doktorandin Julia Wernicke das Projekt „Theater mit Musik“ vor. Das seit knapp zwei Jahren von der Aktion Mensch geförderte Projekt mit seinen Partnern „Familienentlastender Dienst“ FED 2000 e.V. Tuttlingen und der Lebenshilfe Tuttlingen ist inhaltlicher Ausgangspunkt des Symposiums. Im Anschluss ab 16.00 Uhr betrachtet Prof. Zaiser Inklusion aus künstlerischer Perspektive und ab 16.45 Uhr steht für die Telnehmer/innen ein Probenbesuch bei „Theater mit Musik“ auf dem Programm, der in eine ausführliche Reflektionsrunde mündet.

Der Vormittag des zweiten Tages steht ab 9.00 Uhr im Zeichen von drei Impulsereferaten verschiedener Experten und Expertinnen: So stellt die Pianistin und Musikpädagogin Christian Abt von der Universität Oldenburg „Individuelle Förderung im Einzel- und Gruppenunterricht“ vor, während Jutta Schubert vom Verein Eucrea aus Hamburg „Artplus – Projekte zwischen Hochschule, Berufsbildung, Werkstatt und Freizeit“ präsentiert. Dr. Katharina Witte und Enrico Urbanek leiten ein inklusives Projekt der PH Ludwigsburg und dem Theater Tonne Reutlingen. Sie sprechen über „Mitwirkungsdimensionen von Studierenden in professionellen Theaterproduktionen mit Menschen mit Behinderung“. Thomas Bisitz vom Blauschimmel Atelier Oldenburg berichtet von der Entwicklung und Arbeit mit „Motion Sound Boxes“, bewegungsgesteuerten elektronischen Musikinstrumenten im Inklusionskontext. Der Nachmittag bietet Workshops: zunächst von 13.00 bis 14.30 Uhr „Sprechen, Singen, Bewegen für die Bühne“ mit Dr. Katharina Witte, Enrico Urbanek und Mitgliedern des Ensemble Tonne Reutlingen , später von 14.30 bis 16.00 Uhr „Tanz“ mit Sonja Browne und Christian Polster aus Wien und von 16.30 bis 18.00 Uhr sprechen Jochen Fried und Thomas Bisitz vom Blauschimmel Atelier Oldenburg über „Musikalische Improvisation mit Instrumenten, Alltagsobjekten und Digitalen Klangerzeugern“.

Das Symposium endet um 20.00 Uhr mit einem Abschlussplenum und einer „Offenen Bühne – Improvisation in Musik und Bewegung“ im Konzertsaal der Hochschule.

Eingeladen sind alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

 


MH Trossingen