Symposium "Inklusion in Musik und Bewegung zwischen Hochschullehre und Erwachsenenbildung" | 25.-26. Januar 2019

Auf dem Symposium werden die Schnittstellen von Hochschullehre und Erwachsenenbildung in den Blick genommen. Dazu sind Expertinnen und Experten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum eingeladen, die sich in ihrer Arbeit mit beiden Perspektiven auseinandersetzen. 

Programm zum Download

Kontakt/Anmeldung: Prof. Dr. Dierk Zaiser, E-Mail 

DIE EXPERT*INNEN

Christiane Abt | Universität Oldenburg

Christiane Abt studierte Lehramt Sek II Musik und Biologie an der Gesamthochschule Kassel, Musikerziehung Klavier sowie Bühnenreife Klavier an der Hochschule Bremen.

Pädagogische Tätigkeiten:
Lehraufträge für Klavierpädagogik in Bremen und Kassel | Klavierpädagogin an der Kreismusikschule Verden | Seit 1993 Künstlerische Mitarbeiterin im Institut für Musik, Universität Oldenburg (Hauptaufgaben: Konzeption, Durchführung und Auswertung von Musiktheaterproduktionen in Zusammenarbeit zwischen Schulen und Studierenden; Didaktik der Musikpraxis; Musiktheorie und Gehörbildung sowie Prüfungsorganisation und -durchführung, weiterhin Leitung der Tastenabteilung).

Künstlerische Tätigkeiten:
Workshopleitung im Bereich Musiktheaterpädagogik, Klavierpädagogik und ästhetische Erziehung im Kindergarten- und Grundschulalter | zahlreiche Musiktheaterproduktionen in Kooperation mit allgemeinbildenden Schulen, außerschulischen Lernorten und Vereinen ( u.a. Blauschimmel Atelier Oldenburg) | "Kinder zum Olymp", 1. Preis 2005 mit der „Zwergenwerkstatt“ | Musiktheaterseminar des Instituts für Musik in Zusammenarbeit mit der GS Staakenweg und der Musikschule der Stadt Oldenburg sowie dem Lokalsender O1 | Klavierquartett „Tastissimo“ www.tastissimo.de

Thomas Bisitz | Blauschimmel Atelier Oldenburg

Thomas Bisitz, Jahrgang 1979, Studium und Diplom Abschluss Physik mit Nebenfach Musik in Oldenburg, Vertiefung medizinische Physik, Audiologie, Hörgeräte-Signalverarbeitung. Seit 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter der HörTech gGmbH, stellv. Bereichsleiter Forschung und Entwicklung. Leitung und Mitglied der Oldenburger Klezmerband „Balagan“ (2003 - 2010). Projekte als Tonmeister bei Produktionen, Aufnahmen sowie Beschallungsaufgaben. Seit 2015 vermehrt Projekte mit (z.T. Multikanal-) Live-Elektronik, darunter auch Zusammenarbeiten in Performances mit Tänzern oder Improtheatergruppen, seit 2018 improvisierte Begleitung von Tanzveranstaltungen/Bewegungsmeditationen. Arbeiten/Programmierung in Max/MSP und Mikrocontrollern für interaktive Klang- und Licht-Installationen. 2018 Entwicklung von „Motion Sound Boxes“ in Zusammenarbeit mit dem Blauschimmel Atelier.

D.S.A. Sonja Browne | Wien

Tanzausbildung in Ballett, Zeitgenössischem Tanz, inclusive dance nach Adam Benjamin, danceability nach Alito Alessi. | Studium der Sozialarbeit, Ausbildung zur Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation und Studium art & economy an der Universität für Angewandte Kunst Wien | Schreibt derzeit an ihrer Masterarbeit „ASPEKTE EINER ORCHIDEENKUNST.Zeitgenössischer inklusiver Tanz im Wien des beginnenden 21.Jahrhunderts.“

Tänzerin bei Editta Braun, Hubert Lepka, Olivier Gelpe und Willi Dorner | Gründung der inklusiven TanzFormation DANSE BRUTE | Unterrichststätigkeit bei IMPULSTANZ, Ostertanztage Salzburg, Tanztage Würzburg und Musikschule Melk | Initiierung und künstlerische Leitung des PerformanceEnsembles tanzMontage

Jochen Fried | Blauschimmel Atelier Oldenburg

Studium der Musik und Kunst in Oldenburg sowie Sitar und Tabla in Varanasi/Indien | Mitbegründer des Blauschimmel Ateliers (1998) | Gründer und Leiter des experimentellen inklusiven Ensembles BlueScreen.

Zahlreiche Projekte, Kooperationen und Auftritte auch mit professionellen Musiker/innen seitdem (zuletzt  zum Beispiel „Digital Diary“, 2017, „Motions Sound Electronics“ (2018)).

Ausgezeichnet mit dem Musikvermittlungspreis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und Musikland Niedersachsen sowie Preisträger des Förderpreis  inTakt 2018 der miriam-Stiftung Dortmund.

Bahattin Güngör | Theater Tonne Reutlingen

Bahattin Güngör ist seit 2005 Mitglied in der inklusiven Theatergruppe am Theater Reutlingen die Tonne und ist seit 2012 im Rahmen eines Teilzeitarbeitsverhältnisses an der Tonne und an der Bruderhausdiakonie Reutlingen als Darsteller tätig. Er trat solistisch als Tänzer im Theater Reutlingen sowie bei diversen anderen Kulturveranstaltungen auf und wirkt neben seiner Tätigkeit in der Inklusiven Theatergruppe auch in mehreren anderen Produktionen im Spielplan des Theaters mit.

Seyyah Inal | Theater Tonne Reutlingen

Seyyah Inal ist seit 2013 im Rahmen eines Teilzeitarbeitsplatzes an der Tonne und bei der Eingliederungshilfe GmbH Rappertshofen Reutlingen als Darsteller tätig. Er wirkt neben seiner Tätigkeit in der inklusiven Theatergruppe  an verschiedenen Produktionen im Spielplan der Tonne mit, und tritt solistisch als Darsteller und Sänger bei diversen anderen Kulturveranstaltungen auf. Außerdem arbeitet er als Souffleur bei weiteren Produktionen am Theater mit. 

Christian Polster | Wien

1967 in Wien geboren | 1984 bis 1988 Mitglied von „Ich bin o.k.“

Mitglied der Performergruppe BILDERWERFER: 1995 BANANENSCHWEINE, 2.Preis int. Performcepreis Konstanz | 1996 EINBLICKE, Wien, Bilderwerfertour: Seaatle, Zürich, Basel, Figeác, London.... | 1997 BILDERWERFER INVITE FOR A BATH, Sargfabrik, sitespecific, Wien, MONOCHROME NOSTALGIE, Bilderwerfer int. Festival Tanzsprache Wien / int. Tanzwochen, THE PLEASURE OF HESITATING, WUK, Wien/int. Tanzwochen Wien, Tanzfestival Boston/int.Tanzfestival Mainz/Int.Theaterfestival Freiburg etc. | 1998  DAILY SECRETS, int.Tanzfestival IMAGE, Wien, Künstlerhaus | 1999  KÖNIGIN TM, Wien, Düsseldorf, Hamburg, Mainz, Weimar, etc., ZONEN, 49-Stundenperformance, Kabelwerk Wien, SPEED, Coproduction with Toxic dreams, Wien, 2000 Jesus_C_odd_size, Bilderwerfer/Hotel pro forma site specific, Kopenhagen/Malmö | 2001  3 Men, Wien, Moskau, St.Petersburg, Odessa | 2002 ff Museumsquartier Wien „Adventkalender“ mit Daniel Aschwanden

Seit 2007 Mitglied von Danse brute: 2008  TRIANGULUM | 2012  ANDERWELT

Filmografie: MAMA LUSTIG....? (Dokumentarfilm), Regie: Niki List, 16 mm, SW/80 min, 1984 | MUSS DENKEN (Dokument.Kinospielfilm), R:Niki List, 35 mm, Farbe/92 min, 1992  | MEIN BOSS BIN ICH (Dok.Kinospielfilm), R: Niki List, 35 mm, Farbe/83 min, 2000

Seit 2011 in der Tanzmontage von BALANCE „Fuchsenfeld“ tätig

Jutta Schubert | EUCREA Verband Kunst und Behinderung e.V. Hamburg

Die Diplom-Pädagogin und Kulturmanagerin, ist seit 1994 als selbständige Planerin von Kulturvorhaben tätig. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Planung spartenübergreifender Tanz- und Theaterfestivals, einzelner Theaterproduktionen und die Durchführung von Symposien und Tagungen zum Thema Kultur und Inklusion oder Interkultur. 

Seit 2000 ist sie für EUCREA Verband Kunst und Behinderung als Projektleiterin tätig. EUCREA setzt sich seit über 30 Jahren für die Entwicklung des Feldes "Kunst und Behinderung" ein.

Jutta Schubert stellt das Strukturprogramm ARTplus vor, welches von 2015 bis 2017 in Hamburg durchgeführt wurde. Acht Modellprojekte zeigten auf, welche Wege für Künstler*innen mit einer Beeinträchtigung zu einer verstärkten Beteiligung am Kultur- und künstlerischen Ausbildungsbetrieb eingeschlagen werden können. Darüber hinaus werden die neuesten Entwicklungen dieses Strukturprogrammes vorgestellt.

Enrico Urbanek | PH Ludwigsburg / Theater Tonne Reutlingen

Nach seiner Ausbildung als Vollmatrose und Maschinist bei der Deutschen Seereederei in Rostock und anschließendem Matrosendienst sammelte Enrico Urbanek zunächst praktische Erfahrungen als Bühnentechniker, bevor er Sprecherziehungs- und Schauspielunterricht in Magdeburg nahm.

Von 1987 bis 1998 Regieassistenz, Regieverpflichtung und Abendspielleitung am Theater der Altmark Stendal, am neuen theater Halle und für das Landestheater Detmold. Ab 1998 Leitung der Studiobühne im Grabbehaus und des Kinder- und Jugendtheaters am Landestheater Detmold.

Seit 2001 Intendant des Theaters Reutlingen Die Tonne. Unter seiner Leitung eröffnete das Theater im Herbst 2003 eine zweite Spielstätte in der Planie 22 und im Januar 2018 den Theaterneubau in der Jahnstraße.

Katharina Witte | PH Ludwigsburg / Theater Tonne Reutlingen

Katharina Witte studierte Rhythmik an der Musikhochschule Hannover und Psychologie an der Universität Hamburg; sie ist  Dozentin für Kulturarbeit in sonderpädagogischen Arbeitsfeldern an der PH Ludwigsburg. Seit 2002 begleitet sie das inklusiv orientierte Theaterprojekt in Kooperation zwischen dem Theater die Tonne Reutlingen und der Lebenshilfe Reutlingen, der Bruderhausdiakonie Reutlingen und der PH Ludwigsburg.

Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die biographische Bedeutung von Theaterspiel; Musik und Bewegung für Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen; die Entwicklung inklusiver Strukturen an professionellen Kultureinrichtungen.